Wanderung von Maxen durch die Kroatenschlucht

Angekommen im Tal führt der Weg entlang der Lockwitz

Wanderung von Maxen durch die Kroatenschlucht

Schönstes Spätherbstwetter mit Temperaturen von bis zu 16 Grad und strahlendem Sonnenschein bot sich geradezu an für eine kleine Wanderung. Wir parkten unser Auto am Gasthof in Maxen. Die ersten Wegweiser fanden wir gleich am Heimatmuseum, Kreuzung Hausdorf/Maxen.

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Wir wählten den Weg F nach links Richtung Kreischa. Leider gibt es bis zum Finkenfang keinen Fußweg und man müsste auf der Straße laufen. Trotz Sonntag war erstaunlich viel Verkehr und Gespräche (außer Selbstgespräche) mussten auf später verschoben werden.

Nach circa 700 Meter fanden wir einen Hinweis auf den Aussichtspunkt Finkenfang. Der Weg wurde uns aber von blutrünstigen wilden Tieren versperrt.

Idyllisch anzusehen, aber wehe sie werden losgelassen
Idyllisch anzusehen, aber wehe sie werden losgelassen

Aber auch von der Straße aus ist der Ausblick wunderschön. Am Ende der Weide biegt man nach rechts in einen Feldweg ab, dem Weg F Richtung Kreischa folgend. 150 Meter entfernt verlassen wir den großen Feldweg und begeben uns auf einen mehr oder weniger gut zu laufenden Trampelpfad ab.

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Wegabzweigung in die Kroatenschlucht
Hier geht’s runter in die Kroatenschlucht. Festes Schuhwerk und Trittsicherheit ist empfehlenswert

Der Weg durch die Kroatenschlucht, welche unten im Tal der Lockwitz endet, ist ein wildromantischer schmaler Weg, welcher gute Trittsicherheit und vor allem im Herbst gutes Schuhwerk erfordert. Heute waren wir allein in der Schlucht. Der Weg macht den Anschein, als wenn auch sonst nicht viele Wanderer diese Strecke nutzen.

Also raschelten wir uns allein durch das Laub die Kroatenschlucht hinab. Vorbei an einer kleinen Quelle und über ein morsches Brückchen.

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Im Tal angekommen muss man schon mal ein bisschen suchen, wo der Weg langgeht. Auf jeden Fall rechts halten. Erst mal ein paar Schritte den Berg hinauf und dann quer durch den Wald. Die dann kommende Wiese sollte man am linken Rand entlanglaufen. Haben wir erst an der anderen Seite gesehen. Im Herbst war auch der gerade Weg über die Wiese kein Problem

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Beim Durchqueren des Wohngebietes in Lungkwitz begutachteten wir mehr oder wenige abgeerntete Vorgärten. Rosenkohl wäre auch mal eine Idee für den eigenen Garten.

Die Anwohner beteiligten sich kreativ am Wegweisen, damit kein Wanderer aus Maxen in Lungkwitz strandet.

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Auf dem Weg zurück nach Maxen reichte unser Blick bis nach Karsdorf und Rundteil. Im Tal könnte man Possendorf erahnen.

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Da wir noch etwas Zeit hatten, beschlossen wir uns auch noch den Kalkofen und die Naturbühne anzuschauen. 500 Meter nach links durch die Gärten waren auch nicht so ein großer Umweg.

7️⃣ und 8️⃣

Nach zwei Stunden, viel frischer Luft, genug Sonnenlicht und vielen Fotos trafen wir wieder an unserem Auto ein.

Alles in allem waren das 6,37 km Wanderung in 1:56 Stunden. Davon ging es 327 Meher bergab und wieder hinauf in einer Höhe von 216 bis 385 Metern.

Wanderroute Maxen
Wanderroute Maxen

 

1 Comment

  1. Schöne Beschreibung der kleinen Wanderung. Vielleicht könnte einiges (Wanderwegweiser, Bänke, …) in OpenStreetMap (1) eingetragen werden? Würde bei Gelegenheit aus der Ferne einmal Wälder, Felder und Wiesen ergänzen. Tipps zu OSM gibt es auch im Forum Schmiedeberg (2)

    Das nächste Mal eventuell U-Map (eine eigene, zeichenbare Karte mit vielen Hintergrundkarten auf OSM-Daten) (3) nutzen?

    Bitte bei Bildern auch auf Lizenzierung achten (OpenStreetMap) (4)

    Grüße aus Freital

    Gerd Richter

    (1) http://www.openstreetmap.org/#map=15/50.9252/13.7953
    (2) http://schmiedeberg.xobor.de/f25-Was-ist-OSM.html
    (3) http://umap.openstreetmap.fr/de/map/new/#15/50.9234/13.7971
    (4) http://www.openstreetmap.org/copyright

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